1Ich sah dort den, der ein Greisenhaupt besitzt, und sein Haupt war weiß wie Wolle, und bei ihm war ein anderer, dessen Antlitz das eines Menschen war, und sein Angesicht war voll Anmut, ähnlich dem eines heiligen Engels.
2Ich fragte den Engel, der mit mir ging und mir alle Geheimnisse zeigte über jenen Menschensohn, wer er sei, woher er stamme und weshalb er mit dem Greisenhaupte gehe.
3Er gab mir zur Antwort: Dies ist der Menschensohn, der die Gerechtigkeit besitzt, bei dem die Gerechtigkeit wohnt und der alle Schätze der Geheimnisse offenbart; denn der Herr der Geister hat ihn auserwählt und sein Los übertrifft durch Rechtschaffenheit in Ewigkeit alles vor dem Herrn der Geister.
4Dieser Menschensohn, den du sahest, macht die Könige und Machthaber von ihren Lagern und die Starken von ihren Thronen aufstehen; er löst die Zügel der Starken und zermalmt der Sünder Zähne.
5Er verstößt die Könige von ihren Thronen und aus ihren Reichen, weil sie Ihn nicht erheben noch preisen noch dankbar anerkennen, woher ihnen das Königtum verliehen ward.
6Er stößt das Angesicht des Starken nieder und erfüllt sie mit Scham. Finsternis wird ihre Wohnung und Gewürm ihre Lagerstatt sein; sie dürfen nicht hoffen, sich von ihren Lagern zu erheben, weil sie den Namen des Herrn der Geister nicht erheben.
7Und das sind jene, die des Himmels Sterne richten und ihre Hände gegen den Höchsten erheben, die Erde niedertreten und auf ihr wohnen, und alle Werke offenbaren Ungerechtigkeit; ihre Macht stützt sich auf ihren Reichtum und ihr Glaube wendet sich den Göttern zu, die sie mit ihren Händen fertigten; aber den Namen des Herrn der Geister verleugnen sie.
8Sie verfolgen die Häuser Seiner Versammlungen und die Gläubigen, die am Namen des Herrn der Geister hängen.